PIM-Einführung:
Der Leitfaden.
Von der Anforderungsanalyse über die Implementierung bis zum Go-Live. Dein Schritt-für-Schritt-Guide für ein erfolgreiches PIM-Projekt – mit konkreten Tipps aus hunderten Projekten.
Bevor du startest: Die richtige Vorbereitung
Ein PIM-Projekt ist kein reines IT-Projekt – es ist ein Transformationsprojekt, das Prozesse, Verantwortlichkeiten und Arbeitsweisen verändert. Die häufigste Ursache für gescheiterte PIM-Projekte ist nicht die Technologie, sondern mangelnde Vorbereitung: unklare Anforderungen, fehlendes Change Management und unrealistische Zeitpläne.
Bevor du mit der Systemauswahl beginnst, kläre drei grundlegende Fragen: 1. Welche konkreten Probleme soll das PIM lösen? 2. Wer sind die Stakeholder und welche Anforderungen haben sie? 3. Wie sieht deine aktuelle Systemlandschaft aus (ERP, Shop, DAM)?
MVP-Ansatz empfohlen
Wir empfehlen dringend einen phasenweisen Ansatz statt eines Big-Bang-Go-Lives. Definiere ein Minimum Viable Product (MVP) – typischerweise eine Produktkategorie, ein Kanal und eine Sprache. So hast du nach 2–3 Monaten ein laufendes System, können Erfahrungen sammeln und schrittweise erweitern.
Die häufigsten Fehler bei der PIM-Einführung haben wir in unserem Blogbeitrag 5 typische Fehler bei der PIM-Einführung zusammengefasst.
So läuft ein PIM-Projekt bei Netzspitze ab
Vier Phasen von der ersten Idee bis zum produktiven Betrieb – mit klaren Meilensteinen und Deliverables.
Analyse & Konzept
Anforderungsworkshop, Bestandsaufnahme der Systemlandschaft, Datenmodellierung und Projektplanung. Ergebnis: Pflichtenheft und Projektplan mit realistischen Meilensteinen.
2–4 WochenImplementierung & Migration
PIM-Setup, Datenmodell-Konfiguration, Import-/Export-Profile, Datenmigration und Systemintegration (ERP, Shop, DAM). Iterative Entwicklung mit regelmäßigem Feedback.
4–8 WochenTesting & Schulung
Umfassende Tests mit echten Produktdaten und realen Szenarien. Hands-on-Schulungen für alle Nutzergruppen. Dokumentation der Prozesse und Workflows.
2–3 WochenGo-Live & Optimierung
Produktivschaltung mit Monitoring und Support. Stabilisierungsphase mit schneller Reaktion auf Feedback. Kontinuierliche Optimierung basierend auf KPIs und Nutzerfeedback.
FortlaufendAnalyse & Konzept
Anforderungsworkshop, Bestandsaufnahme der Systemlandschaft, Datenmodellierung und Projektplanung. Ergebnis: Pflichtenheft und Projektplan mit realistischen Meilensteinen.
2–4 WochenImplementierung & Migration
PIM-Setup, Datenmodell-Konfiguration, Import-/Export-Profile, Datenmigration und Systemintegration (ERP, Shop, DAM). Iterative Entwicklung mit regelmäßigem Feedback.
4–8 WochenTesting & Schulung
Umfassende Tests mit echten Produktdaten und realen Szenarien. Hands-on-Schulungen für alle Nutzergruppen. Dokumentation der Prozesse und Workflows.
2–3 WochenGo-Live & Optimierung
Produktivschaltung mit Monitoring und Support. Stabilisierungsphase mit schneller Reaktion auf Feedback. Kontinuierliche Optimierung basierend auf KPIs und Nutzerfeedback.
Fortlaufend6 Schlüssel für ein erfolgreiches
Was erfolgreiche PIM-Projekte von gescheiterten unterscheidet – basierend auf unserer Erfahrung aus hunderten Implementierungen.
Datenmodell zuerst
Investiere 2–3 Tage in einen Datenmodellierungs-Workshop, bevor das System installiert wird. Ein falsches Datenmodell kostet später das 5-fache der Korrektur.
Stakeholder einbinden
Beziehe Produktmanager, Marketing, Einkauf und E-Commerce von Anfang an ein – nicht erst beim Go-Live. Finde Champions in jeder Abteilung.
Daten bereinigen
Bereinige deine Produktdaten VOR der Migration. Jede Stunde Bereinigung vorher spart drei Stunden während der Migration. Plane 20–50 % Puffer ein.
MVP definieren
Starte mit einer Produktkategorie, einem Kanal und einer Sprache. Erweitere erst, wenn die Basisprozesse stabil laufen. Quick Wins motivieren das Team.
KPIs festlegen
Definiere messbare Ziele: Datenqualitäts-Score, Time-to-Market, Vollständigkeitsgrad. Was du nicht misst, kannst du nicht verbessern.
Betrieb planen
Ein PIM ist kein einmaliges Projekt. Benenne einen Product Data Owner, plane Betriebsbudget (15–20 % p.a.) und erstelle eine Weiterentwicklungs-Roadmap.
Welches PIM-System passt zu dir?
Die Wahl des richtigen PIM-Systems ist entscheidend – aber weniger entscheidend als die Qualität der Implementierung. Ein gut aufgesetztes Open-Source-PIM schlägt eine schlecht implementierte Enterprise-Lösung jedes Mal. Netzspitze ist spezialisiert auf zwei führende Plattformen:
Akeneo – Open-Source-Marktführer mit Community und Enterprise Edition. Ideal für den Mittelstand. Über 10 eigene Plugins für SSO, Reference Entities, Rule Engine, DeepL, AI Enrichment und mehr. Viamedici EPIM – Deutsche Enterprise-Lösung mit Fokus auf SAP-Integration und komplexe Datenmodelle. Ideal für SAP-Bestandskunden in der DACH-Region.
Entscheidungshilfen
Für eine erste Orientierung empfehlen wir unser PIM-Quiz – 6 Fragen, 2 Minuten, individuelle Einschätzung. Für einen detaillierten Vergleich lese unseren Beitrag Akeneo CE vs. Enterprise.
In einem kostenlosen Erstgespräch analysieren wir deine Anforderungen und empfehlen die optimale Lösung – herstellerunabhängig und ehrlich. Jetzt Kontakt aufnehmen.