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PIM Wissen

PIM-Einführung:
Der Leitfaden.

Von der Anforderungsanalyse über die Implementierung bis zum Go-Live. Ihr Schritt-für-Schritt-Guide für ein erfolgreiches PIM-Projekt – mit konkreten Tipps aus hunderten Projekten.

2–4 Monate für Phase 1
80 % scheitern am Change Management
3x ROI einer guten Planung
Grundlagen

Bevor Sie starten: Die richtige Vorbereitung

Ein PIM-Projekt ist kein reines IT-Projekt – es ist ein Transformationsprojekt, das Prozesse, Verantwortlichkeiten und Arbeitsweisen verändert. Die häufigste Ursache für gescheiterte PIM-Projekte ist nicht die Technologie, sondern mangelnde Vorbereitung: unklare Anforderungen, fehlendes Change Management und unrealistische Zeitpläne.

Bevor Sie mit der Systemauswahl beginnen, klären Sie drei grundlegende Fragen: 1. Welche konkreten Probleme soll das PIM lösen? 2. Wer sind die Stakeholder und welche Anforderungen haben sie? 3. Wie sieht Ihre aktuelle Systemlandschaft aus (ERP, Shop, DAM)?

MVP-Ansatz empfohlen

Wir empfehlen dringend einen phasenweisen Ansatz statt eines Big-Bang-Go-Lives. Definieren Sie ein Minimum Viable Product (MVP) – typischerweise eine Produktkategorie, ein Kanal und eine Sprache. So haben Sie nach 2–3 Monaten ein laufendes System, können Erfahrungen sammeln und schrittweise erweitern.

Die häufigsten Fehler bei der PIM-Einführung haben wir in unserem Blogbeitrag 5 typische Fehler bei der PIM-Einführung zusammengefasst.

Projektphasen

So läuft ein PIM-Projekt bei Netzspitze ab

Vier Phasen von der ersten Idee bis zum produktiven Betrieb – mit klaren Meilensteinen und Deliverables.

Analyse & Konzept

Anforderungsworkshop, Bestandsaufnahme der Systemlandschaft, Datenmodellierung und Projektplanung. Ergebnis: Pflichtenheft und Projektplan mit realistischen Meilensteinen.

2–4 Wochen

Implementierung & Migration

PIM-Setup, Datenmodell-Konfiguration, Import-/Export-Profile, Datenmigration und Systemintegration (ERP, Shop, DAM). Iterative Entwicklung mit regelmäßigem Feedback.

4–8 Wochen

Testing & Schulung

Umfassende Tests mit echten Produktdaten und realen Szenarien. Hands-on-Schulungen für alle Nutzergruppen. Dokumentation der Prozesse und Workflows.

2–3 Wochen

Go-Live & Optimierung

Produktivschaltung mit Monitoring und Support. Stabilisierungsphase mit schneller Reaktion auf Feedback. Kontinuierliche Optimierung basierend auf KPIs und Nutzerfeedback.

Fortlaufend

Analyse & Konzept

Anforderungsworkshop, Bestandsaufnahme der Systemlandschaft, Datenmodellierung und Projektplanung. Ergebnis: Pflichtenheft und Projektplan mit realistischen Meilensteinen.

2–4 Wochen

Implementierung & Migration

PIM-Setup, Datenmodell-Konfiguration, Import-/Export-Profile, Datenmigration und Systemintegration (ERP, Shop, DAM). Iterative Entwicklung mit regelmäßigem Feedback.

4–8 Wochen

Testing & Schulung

Umfassende Tests mit echten Produktdaten und realen Szenarien. Hands-on-Schulungen für alle Nutzergruppen. Dokumentation der Prozesse und Workflows.

2–3 Wochen

Go-Live & Optimierung

Produktivschaltung mit Monitoring und Support. Stabilisierungsphase mit schneller Reaktion auf Feedback. Kontinuierliche Optimierung basierend auf KPIs und Nutzerfeedback.

Fortlaufend
Erfolgsfaktoren

6 Schlüssel für ein erfolgreiches

Was erfolgreiche PIM-Projekte von gescheiterten unterscheidet – basierend auf unserer Erfahrung aus hunderten Implementierungen.

Datenmodell zuerst

Investieren Sie 2–3 Tage in einen Datenmodellierungs-Workshop, bevor das System installiert wird. Ein falsches Datenmodell kostet später das 5-fache der Korrektur.

Stakeholder einbinden

Beziehen Sie Produktmanager, Marketing, Einkauf und E-Commerce von Anfang an ein – nicht erst beim Go-Live. Finden Sie Champions in jeder Abteilung.

Daten bereinigen

Bereinigen Sie Ihre Produktdaten VOR der Migration. Jede Stunde Bereinigung vorher spart drei Stunden während der Migration. Planen Sie 20–50 % Puffer ein.

MVP definieren

Starten Sie mit einer Produktkategorie, einem Kanal und einer Sprache. Erweitern Sie erst, wenn die Basisprozesse stabil laufen. Quick Wins motivieren das Team.

KPIs festlegen

Definieren Sie messbare Ziele: Datenqualitäts-Score, Time-to-Market, Vollständigkeitsgrad. Was Sie nicht messen, können Sie nicht verbessern.

Betrieb planen

Ein PIM ist kein einmaliges Projekt. Benennen Sie einen Product Data Owner, planen Sie Betriebsbudget (15–20 % p.a.) und erstellen Sie eine Weiterentwicklungs-Roadmap.

Systemauswahl

Welches PIM-System passt zu Ihnen?

Die Wahl des richtigen PIM-Systems ist entscheidend – aber weniger entscheidend als die Qualität der Implementierung. Ein gut aufgesetztes Open-Source-PIM schlägt eine schlecht implementierte Enterprise-Lösung jedes Mal. Netzspitze ist spezialisiert auf zwei führende Plattformen:

Akeneo – Open-Source-Marktführer mit Community und Enterprise Edition. Ideal für den Mittelstand. Über 10 eigene Plugins für SSO, Reference Entities, Rule Engine, DeepL, AI Enrichment und mehr. Viamedici EPIM – Deutsche Enterprise-Lösung mit Fokus auf SAP-Integration und komplexe Datenmodelle. Ideal für SAP-Bestandskunden in der DACH-Region.

Entscheidungshilfen

Für eine erste Orientierung empfehlen wir unser PIM-Quiz – 6 Fragen, 2 Minuten, individuelle Einschätzung. Für einen detaillierten Vergleich lesen Sie unseren Beitrag Akeneo CE vs. Enterprise.

In einem kostenlosen Erstgespräch analysieren wir Ihre Anforderungen und empfehlen die optimale Lösung – herstellerunabhängig und ehrlich. Jetzt Kontakt aufnehmen.

Planen Sie ein PIM-Projekt?

Von der Systemauswahl über die Implementierung bis zum laufenden Betrieb – wir begleiten Sie durch jede Phase. Profitieren Sie von unserer Erfahrung aus hunderten PIM-Projekten.